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Erdwärmenutzung mittels Grubenwasser: ein ökologisch-ökonomisches Wärmeversorgungskonzept für ein Gewerbegebiet in Reden

Im Rahmen der Konversion einer Industriebrache wurden unterschiedliche Wärmeversorgungskonzepte für ein neues Gewerbegebiet untersucht und hinsichtlich der Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit bewertet. Das letztendlich empfohlene Konzept basiert neben einer aus Erdwärme gespeisten Wärmepumpe aus einem Holzhackschnitzelkessel für die Grundlast und aus einem Spitzenlastkessel der mit flüssigem Brennstoff beheizt wird. Dieses System ermöglicht einen stufenweisen Ausbau der Wärmeversorgung.

Das neue Gewerbegebiet wird an einem ehemaligen Grubenstandort in Reden im Saarland errichtet. Es besteht aus sanierungsbedürftigen Altgebäuden, in der Planung befindlichen Neubauten, deren Energiebedarf relativ gut abgeschätzt werden kann und einem weiteren Freiflächenbereich, für den naturgemäß bisher nur grob abschätzbare Verbrauchsdaten definierbar sind.

Der Standort soll dem Anspruch gerecht werden, Nachhaltigkeitsaspekte so weit wie möglich zu demonstrieren – nicht zuletzt, um den Ansiedlern ein gemeinsames positives Umweltimage zu ermöglichen – bei gleichzeitiger Gewährleistung der Wirtschaftlichkeit, d.h. Wärmelieferung und zur Verfügungsstellung zu marktüblichen Preisen. Energiebedarf besteht für Beheizung der Gebäude, ggf. Warmwasser und natürlich Strom.

Bauherr:IKS Industriekultur Saar GmbH, Boulevard der Industriekultur 1,
66287 Quierschied-Göttelborn
Auftraggeber:IKS Industriekultur Saar GmbH
Bausumme:Bauabschnitt
Gesamt: ca. 2,6 Mio. €
Technische Ausrüstung: ca. 1,8 Mio. €
Bearbeitungszeit:2007 - 2009
Unsere Leistung:Machbarkeitsstudie; detaillierte Beschreibung sowie Veröffentlichungen dazu in der rechten Spalte oben
Ansprechpartner WPW:Dr.-Ing. Gernot Heit
Tel.: 0681/9920-200
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Dipl.-Ing. (FH) Dieter P. Wendel
Tel.: 0681/9920-145
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